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Kommunalwahl im Raum Freiburg Satirepartei im Freiburger Gemeinderat

In Freiburg bleiben die Grünen mit Abstand größte Fraktion. Sie verlieren aber wie CDU und SPD je einen Sitz im Gemeinderat. Die neue Partei "Freiburg Lebenswert" kann auf Anhieb mit drei Sitzen in den Gemeinderat einziehen, ebenso wie die Satiregruppe "Die Partei".


Grüne bleiben stärkste Kraft

Nach dem vorläufigen Endergebnis haben die Grünen in Freiburg 24,3 Prozent der Stimmen und damit elf Sitze. Auf Platz zwei steht die CDU mit neun Sitzen, gefolgt von der SPD mit acht Sitzen. Vier Sitze bekommt die Linke Liste. Und mit drei Sitzen zählt die neue Partei "Freiburg Lebenswert" zu den Gewinnern der Kommunalwahl.


Im Gemeinderat wird's bunt

FDP, "Kulturliste Freiburg" und "Junges Freiburg" sind mit je zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten. Und mitreden kann dort nun auch "Die Partei" - eine Gründung von Redakteuren der Satirezeitschrift "Titanic". Im Wahlkampf haben sie mit einer Mauer um den Stadtteil Vauban oder auch dem Abbau des Freiburger Münsters geworben.

Ausgezählt wurde in einem Busdepot. Da viele Wähler die Möglichkeiten nutzten, Stimmen zu häufen und auf verschiedene Listen zu verteilen, war das aufwändig.

Im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald siegte die CDU bei den Kreistagswahlen mit knapp 40 Prozent vor den Freien Wählern mit 18 und der SPD und den Grünen mit etwa 16 Prozent. Hier schaffte die AfD bei ihrer ersten Kandidatur den Einzug in den Kreistag mit drei Sitzen. Stärkste Fraktion wird die CDU mit 28 Sitzen.

Marktplatz Emmendingen

Marktplatz Emmendingen

Im Emmendinger Gemeinderat gibt es ein nahezu gleichstarkes Trio aus CDU, SPD und Grünen. Christdemokraten und Grüne erhielten je sieben, Sozialdemokraten sechs Sitze im Rat. Im Kreistag sind die Gewichte dagegen zugunsten der Union verschoben: CDU knapp 31 Prozent, SPD gut 26 und Grüne gut 20 Prozent.