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Nach Schuss bei Festnahme in Stuttgart Randalierer offenbar psychisch krank

Zuerst beschädigte er mehrere Autos, dann attackierte er offenbar einen Polizisten - bis dieser schoss. Jetzt teilt die Polizei mit, dass der Randalierer offenbar psychisch krank ist. Währenddessen gab es einen weiteren Vorfall.

Polizei stellt Randalierer in Degerloch, Schusswaffengebrauch

Einsatz in Degerloch

Der tatverdächtige 23-jährige Randalierer werde einem Arzt vorgestellt, teilte am Donnerstag die Polizei mit. Dieser werde prüfen, ob der Mann wegen einer vermuteten psychischen Störung in eine Klinik eingewiesen werden soll.

Randalierer ging sofort auf Polizisten los

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler hat der 23-Jährige am späten Mittwochnachmittag in Stuttgart-Degerloch randaliert. Eine Zeugin habe auf dem örtlichen Polizeirevier ausgesagt, dass auf der Straße ein Mann mehrere Autos beschädigen würde.

Als ein 56-jähriger Polizeibeamter zu dem Mann ging, geriet die Situation außer Kontrolle. Zeugenaussagen zufolge attackierte der Randalierer den Beamten sofort. Der 56-Jährige wehrte sich demnach zunächst mit seinem Stock, verlor diesen aber, als er zu Boden stürzte. Laut Polizei schlug der 23-Jährige weiter auf den 59-Jährigen ein, sodass der Beamte auf den Randalierer schoss. Der junge Mann wurde dabei an der Hand und am Bein verletzt und kam ins Krankenhaus.

Der junge Mann war bereits auffällig

Die Staatsanwaltschaft prüfe nun, ob der Schusswaffengebrauch rechtmäßig war, so die Polizei. Zudem stehe der 23-Jährige unter Verdacht, Mitte August in Stuttgart ein brennendes Wahlplakat unter ein Auto gelegt zu haben.

Weiterer Polizeieinsatz am Donnerstag

Am Donnerstag gab es einen weiteren Polizeieinsatz in Stuttgart, bei dem ein Mann mit psychischen Problemen festgenommen wurde. Ein 39-Jähriger hatte sich in einer Wohnunterkunft in seinem Zimmer mit einem Fleischerbeil bewaffnet verbarrikadiert. Wahrscheinlich war er Polizeiangaben zufolge mit einem Umzug innerhalb der Unterkunft nicht einverstanden.

Ein Spezialeinsatzkommando stürmte das Zimmer und nahm ihn widerstandslos fest. Verletzt wurde niemand.

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