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Arschbomben-WM in Sindelfingen Splashdiving-Weltmeister stehen fest

Arschbomben gehören zum festen Balzritual halbstarker Freibadbesucher. Dass man sie aber auch zum ernsthaften Sport machen kann, hat die Splashdiving-WM im Sindelfingen gezeigt.

Franziska Fritz, die dreifache Weltmeisterin im Splashdiving, springt am 30.08.2015 im Badezentrum Sindelfingen (Baden-Württemberg) nach dem WEttkampf noch einmal ins Wasser.

Franziska Fritz gewann den Titel bei den Frauen (Archivbild von 2015)

35 Männer und acht Frauen aus sieben Nationen - darunter Finnland, Österreich, Schweiz und Italien - nahmen an dem Wettkampf teil. Dabei gibt es keine Preisgelder zu gewinnen, sondern Urkunden und Medaillen. Der Spaß steht im Vordergrund. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto "Say no to racism".

Neu ist der relativ hohe Frauenanteil, nachdem im vergangenen Jahr nur eine einzige Frau angetreten war. Und just die gewann den diesjährigen Damen-Titel: Die 16-jährige Franziska Fritz aus dem saarländischen Dillingen zeigte die schönste Arschbombe. Bei den Männern wurde der bisherige Weltmeister Reinhard Riede aus dem bayrischen Waldkraiburg von Malte Kurse aus Minden in Nordrhein-Westfalen übertrumpft.

"Es zwiebelt"

Splashdiving ist eine Art unkonventionelles Turmspringen, bei dem lautes Klatschen beim Aufkommen auf dem Wasser durchaus erwünscht ist. Die englische Wortschöpfung kann in etwa mit "platschendes Eintauchen" übersetzt werden. Doch selbst die Veranstalter sprechen von einer "Arschbomben-WM".

Der Sprung aus zehn Metern Höhe ist nicht harmlos: "Es zwiebelt", sagte der Veranstalter. Wichtig sei, dass es im Wasser kräftig platsche, klatsche und spritze. Auf diese Weise würden auch die Zuschauer begeistert.

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