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Baden-Württemberg baut Angebot aus 41 neue Ganztagsschulen gehen an den Start

Mit seinem Ganztagsangebot rangierte Baden-Württemberg zuletzt bundesweit auf dem vorletzten Platz. Nun hat Kultusministerin Eisenmann (CDU) angekündigt, den Ganztag zum neuen Schuljahr um 41 weitere Schulen aufzustocken.

ARCHIV - Zwei Schülerinnen melden sich während des Unterrichts in einem Klassenzimmer

41 neue Ganztagsschulen sollen in Baden-Württemberg starten (Symbolbild)

Wie das Kultusministerium am Montag mitteilte, beginnen weitere 36 Schulen in Baden-Württemberg mit dem gesetzlich verankerten Ganztagskonzept. Darunter seien 31 Grundschulen und fünf Grundstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit Förderschwerpunkt Lernen.

Mit diesen 36 neuen Standorten gebe es ab dem Schuljahr 2018/19 dann insgesamt 470 Ganztagsschulen im Land. Darüber hinaus habe das Ministerium fünf Anträge weiterführender Schulen nach dem alten Landeskonzept (Schulversuch) genehmigt. Insgesamt seien so 41 Anträge auf Einrichtung einer Ganztagsschule zum neuen Schuljahr bewilligt worden.

Eine der 31 Grundschulen wolle den Ganztag verbindlich einführen. Alle anderen haben sich demnach für die Wahlform entschieden, bei denen es den Eltern überlassen bleibt, ob sie ihre Kinder am Ganztags- oder Halbtagsbetrieb teilnehmen lassen. Von den fünf Förderschulen hätten zwei den verbindlichen Ganztag beantragt.

Eisenmann verspricht Ganztag dort, wo er gebraucht wird

"Wir bauen das Angebot an Ganztagsschulen weiter aus und zwar dort, wo die Familien sie wünschen und brauchen", sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann. Eisenmann sieht die , kritisch.

Der Bedarf an gebundenem Ganztag sei im ländlich strukturierten Baden-Württemberg nicht stark ausgeprägt. Der Ganztag werde so ausgebaut, wie der von den Schulgemeinschaften beantragt werde. Zum Schuljahr 2017/18 waren 66 neue Ganztagsschulen hinzugekommen.