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Statistik zu Motorradunfällen B500 birgt landesweit höchstes Risiko

Die Zahl der Motorradunfälle ist in diesem Jahr weiter gesunken. Allerdings bleibt die Schwarzwaldhochstraße die gefährlichste Strecke in ganz Baden-Württemberg.

Zwei Motorräder liegen nach einem schweren Unfall auf einer Strasse in Baden-Württemberg bei Oberesslingen

Schwere Motorradunfälle gehen zurück, gibt es vor allem im Schwarzwald aber trotzdem häufig (Archiv)

Der erfreuliche Trend, dass weniger Motorradfahrer verunglücken, hat sich fortgesetzt - vor allem auch auf den sogenannten Problemstrecken im Schwarzwald. Die Polizeidirektion Offenburg spricht zum Ende der laufenden Saison (2016) von einer leichten Trendwende. Ursache dafür sei unter anderem das schlechte Wetter in der ersten Sommerhälfte gewesen. Da viele Wochenenden verregnet waren, hat das laut Polizei in diesem Jahr deutlich zu einer Entspannung der Unfallstatistik beigetragen.

Gefährliche Bilderbuch-Strecke

Die Baden-Badener Verkehrspolizeidirektion hat auf der B500 zwischen Baden-Baden und Freudenstadt und auf der Landesstraße L83 vom Mehliskopf zur Schwarzenbach-Talsperre das zweite Jahr in Folge weniger tödliche Motorradunfälle verzeichnet.

Dennoch: Auf der Schwarzwaldhochstraße ist es in diesem Jahr bislang zu mehr als 50 Unfällen mit Motorrädern gekommen. Damit führt die Strecke weiter die Liste der gefährlichsten Straßen im Land an, die viele Fahrer gerade wegen ihrer zahlreichen Kurven inklusive spektakulärem Panorama-Blick schätzen.

Genaue Zahlen durch aktuelle Verkehrszählungen für die B500 liegen nicht vor. Allerdings schätzt die Polizei, dass dort bei passendem Wetter an einem einzigen Wochenende deutlich mehr als 2.000 Motorräder unterwegs sind.

Motoradunfallschwerpunkte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 2013 bis 2015