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Die ueberfuellte Kantine der LEA - Landeserstaufnahmestelle fuer Fluechtlinge in Baden-Wuerttemberg.

Flüchtlinge in Baden-Württemberg Zahlen, Daten, Fakten

Wie viele Flüchtlinge kommen zu uns und woher? Wie alt sind sie? Wie viele begehren Asyl und wie viele Menschen werden abgeschoben? Interaktive Grafiken, fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

Besonders viele Flüchtlinge haben Baden-Württemberg zwischen Herbst 2015 und Frühjahr 2016 erreicht. Bis Ende März 2016 war die sogenannte Balkanroute noch geöffnet. Seit diese geschlossen ist, kommen deutlich weniger Flüchtlinge an.

Die meisten Asylanträge stellen Syrer, Gambier, Iraker und Nigerianer. 2016 beantragten insgesamt fast 33.000 Menschen in Baden-Württemberg Asyl. Im ersten Halbjahr 2017 ist die Zahl der neu aufgenommenen Asylbewerber deutlich zurückgegangen.

Es kommen deutlich mehr Männer als Frauen, vor allem auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015.

Bei den Asylbegehrenden gibt es einen deutlichen Überhang bei jungen Männern. Die Verteilung von Männern zu Frauen in der vergleichbaren Altersgruppe in der deutschen Bevölkerung ist annähernd ausgeglichen.

2016 haben deutlich mehr Menschen Baden-Württemberg mit einer Rückkehrunterstützung (siehe nächste Grafik) verlassen, als abgeschoben wurden. Rückkehrer, die freiwillig zurück in ihre alte Heimat gehen, erhalten aus verschiedenen Fördertöpfen von Land und Bund finanzielle Unterstützung. Das können bis zu 1.500 Euro pro Person sein, abhängig von ihrer Nationalität.

Statistisch werden nur die geförderten freiwilligen Ausreisen erfasst. Die freiwillige Ausreise wird in Baden-Württemberg insbesondere über das Landesprogramm Freiwillige Rückkehr, über das REAG/GARP-Programm (REAG - Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in Germany, GARP - Government Assisted Repatriation Programme) gefördert. Für das erste Halbjahr 2017 liegen bislang nur die Zahlen des REAG/GARP-Programms und der Erstaufnahmeeinrichtungen vor. Die Zahlen werden nur halbjährlich erhoben.


Infografik: Ulrich Lang / Simone Schäfer | Online-Redaktion: Susan Pfahlbusch

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