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FAQ Alle Fakten zum BW-Trend

Der Baden-Württemberg-Trend ist eine Umfrage zur politischen Stimmung in Baden-Württemberg.

Wo kommen die Ergebnisse her?
Das Berliner Meinungsforschungsinstitut infratest dimap erhebt die Daten im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) Stuttgart, teilweise auch in Zusammenarbeit mit Medienpartnern.
Wie kommen die Ergebnisse zustande?
Infratest dimap befragt für den BW-Trend jeweils in einem festgelegten Zeitraum ca. 1.000 zufällig ausgewählte wahlberechtigte Baden-Württemberger ab 18 Jahren in computergestützten Telefoninterviews.
Ist die Umfrage repräsentativ?
Ja. Die Stichprobe erfolgt durch eine repräsentative Zufallsauswahl.

Die Wahlforschung arbeitet generell mit Stichproben. Befragt wird lediglich eine kleine Auswahl von Personen, zum Beispiel 1.000, die für viele Millionen wahlberechtigte Bürger stehen. Repräsentativ ist eine Umfrage dann, wenn die Auswahl der Befragten möglichst alle Merkmale der zu erforschenden Personengruppe in verkleinertem Maßstab abbildet.

Das Ziel, ein kleines Abbild des Ganzen zu bekommen, ist am besten mit einer Zufallsstichprobe zu erreichen. Sie stellt einerseits sicher, dass jeder einzelne Wahlberechtigte oder jeder einzelne Wähler prinzipiell die gleiche Chance besitzt, befragt zu werden, andererseits garantiert sie, dass Interviewer keinen subjektiven Einfluss auf die Auswahl der Befragten haben.
Wie genau ist die Umfrage?
Die Fehlertoleranz beträgt 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von fünf Prozent
** bei einem Anteilswert von 50 Prozent
Was ist die Sonntagsfrage?
Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt damit gleichsam einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Ein wesentliches Ziel besteht darin, die aktuelle Stärke von Parteien zu bestimmen.

Die genaue Frage lautet: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl in Baden-Württemberg wäre?" Diese Frage nach der Parteipräferenz wird offen gestellt, es werden also keine Parteien vorgegeben, sondern die Angaben der Befragten aufgenommen. Dieses Verfahren ist zwar aufwändiger als eine geschlossene Abfrage mit vorgelesenen Antwortvorgaben, es gewährleistet aber größtmögliche parteipolitische Neutralität. Auch kleinere nicht im Parlament vertretene Parteien haben so die gleiche Chance wie die "etablierten" Parteien, erfasst zu werden.

In der Sonntagsfrage werden alle Parteien aufgeführt die aktuell im Parlament vertreten sind, die in einer Umfrage auf einen Anteilswert von mindestens drei Prozent kommen oder solche Parteien oder Gruppierungen, die auch bei niedrigen Anteilswerten eine Chance auf ein Mandat besitzen.