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Wer im Restaurant auf der Liste zur Corona-Nachverfolgung falsche Angaben macht, der muss mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen. Darauf haben sich Bund und Länder angesichts der weiter steigenden Corona-Zahlen geeinigt.

Wie hoch das Bußgeld konkret ausfällt, entschieden die Länder in ihren Corona-Verordnungen. In Schleswig-Holstein kann ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro fällig werden. In Nordrhein-Westfalen soll es 250 Euro kosten.

Zahlen muss das in den meisten Fällen der Gast. In Berlin sind aber auch Gastronomen nicht sicher: Dort werden für sie bis zu 5.000 Euro Strafe bei Falschangaben fällig. Gastronomen sollen jetzt bundesweit noch weiter in die Pflicht genommen werden.

Auf Plausibilität prüfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fordert die Gäststättenbetreiber auf, die Angaben der Gäste auf Plausibilität zu prüfen. Namen wie "Mickey Maus" oder "Darth Vader" sollten da auffallen.

Im Zweifelsfalle sollen die Wirte die Ausweise kontrollieren. Ob die Wirte das dürfen, bezweifelt die Dehoga-Geschäftsführerin Ingrid Hartges jedoch. Es sei die Aufgabe der lokalen Behörden die Umsetzung zu kontrollieren. Für die Landesregierungen gilt es jetzt, die offenen Fragen zu klären.

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