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Der britische Gesundheitsdienst NHS hat Premierminister Boris Johnson um einen Brexit-Aufschub von einem Monat gebeten. Das würde der Behörde Zeit geben, sich aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu bringen, heißt es in einem Brief. Denn dann könne sich der NHS auf die Bekämpfung der Pandemie konzentrieren, ohne dass ein No-Deal-Brexit störende Veränderungen mit sich bringe. Großbritannien verlässt zum Jahresende den EU-Binnenmarkt und die Zollunion. Kommt kein Brexit-Deal zustande, drohen Zölle und andere Handelsprobleme, die nach Ansicht von Experten auch Auswirkungen auf die Versorgung mit Medikamenten haben könnten.

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