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Rund ein Jahr nach dem verheerenden Dammbruch von Brasilien kommt der Fall vor Gericht. Elf Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale und fünf Beschäftigte des TÜV Süd müssen sich wegen Mordes in 270 Fällen verantworten. Die brasilianische Justiz hat die Anklage jetzt zugelassen. Die Anklage wirft den Vale-Mitarbeitern vor, sie hätten gewusst, dass der Unglücksdamm der Eisenerzmine nicht stabil war. Der TÜV Süd soll Gefälligkeitsgutachten erstellt haben. Nach dem Bruch des Damms wälzte sich eine Schlammlawine über das Betriebsgelände des Bergwerks und Teile der darunter liegenden Stadt Brumadinho.

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