Brustkrebs Mammographie (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa)

SWR-Sendung "betrifft" über Brustkrebs Brustkrebs: Welche Vorsorge wirklich hilft

Das Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs ist umstritten. Über Sinn und Unsinn von Vorsorgeuntersuchungen berichtet das SWR Fernsehen heute um 20:15 Uhr in der Sendung "betrifft".

Während die meisten Frauenärzte das Mammographie-Screening befürworten, gibt es auch warnende Stimmen. Wird tatsächlich dabei mitunter ein Krebs übersehen? Oder operiert, was gar nicht behandelt werden muss? Wie kann Krebs in der Brust früh gefunden werden, bevor er streut und Metastasen bildet?

Die SWR-Sendung "betrifft" fragt nach und spricht mit Frauen, die trotz Krebs den Mut nicht verlieren und positiv in die Zukunft schauen.
Die ganze Sendung können Sie hier ansehen.

"betrifft": Brustkrebs - Was nun? Mittwoch, 15. Januar 2020 SWR Fernsehen

Keine hundertprozentige Sicherheit, aber das Beste was es gibt

"Leider gibt die Mammographie keine hundertprozentige Sicherheit", sagt Filmautor Lothar Zimmermann im Interview mit SWR Aktuell. Es sei auch ganz schwer, Frauen zu empfehlen, ob sie zum Screening gehen sollten oder nicht.

"Ich als Frau würde hingehen."

Lothar Zimmermann, Filmautor

Es könnte passieren, dass eine Krebsvorstufe erkannt und dann behandelt wird, obwohl daraus nie ein Problem geworden wäre. Im Vorfeld könne man aber nie wissen, ob eine Vorstufe zu Krebs wird oder nicht.

Das Interview mit Lothar Zimmermann zum Nachhören:

In Zukunft könnte es MRT-Untersuchungen geben

Die Frauenärzte sagen zwar, das Mammographie-Screening sei zusammen mit dem Ultraschall das Beste was sie haben, so Zimmermann. Dennoch gebe es inzwischen auch MRT-Untersuchungen, bei denen besonders schnell wachsende Krebstumore gefunden werden sollen.

Diese Untersuchung sei aber erst im Test und nicht für die breite Masse verfügbar. Perspektivisch könnten MRT-Untersuchungen aber eine Alternative sein, glaubt Lothar Zimmermann.

REDAKTION
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