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In Berlin protestieren Bauern gegen neue Umweltvorgaben, strengere Düngeregeln und generell gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Sie fühlen sich in ihrer Existenz bedroht.

Wir haben mit mehreren Landwirten über die Proteste und ihre Sicht der Dinge gesprochen.

Woher kommt die Existenzangst?

Juliane Vees, Präsidentin des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern, protestiert in Berlin. Sie sieht die Bauern durch neue Auflagen und Gesetze vor allem finanziell überfordert. Außerdem sollten nicht nur die Bauern in die Verantwortung genommen werden.

Die Bauern wollen mitreden

Willi Schillings ist Agrarwissenschaftler und online bekannt als Blogger "Bauer Willi". Er sieht die Pläne der Bundesregierung als Eingriff in das Eigentum der Landwirte und fordert Mitspracherecht bei Entscheidungen zum Thema Landwirtschaft und Umweltschutz.

Veränderungen auf allen Ebenen

Karl Schweisfurth ist Geschäftsführer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten im Landkreis Ebersberg in Bayern. Sie gelten als Vorzeigebetrieb, was ökologische und nachhaltige Landwirtschaft angeht. Er erläutert, wie es zu dem aktuellen Dilemma kam, und welche Veränderungen nötig sind, um mittelfristig Naturschutz und Landwirtschaft zusammenzubringen.

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