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Allianz pro Schiene und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV schlagen vor, mehr als 4.000 Kilometer stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren. Darunter sind auch zahlreiche Strecken in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Mehr als drei Millionen Menschen und fast 300 Städte könnten an das Schienennetz angebunden werden, indem alte Bahnstrecken wieder in Betrieb gehen. Das Bahnfahren würde damit für viele Leute deutlich attraktiver, so die Verbände.

Acht Strecken in Rheinland-Pfalz

Allianz pro Schiene und VDV listen für Rheinland-Pfalz acht Strecken auf, die ihrer Ansicht nach reaktiviert werden sollten. Dazu gehören die Hunsrückquerbahn von Langenlohnsheim zum Flughafen Hahn, die Eifelquerbahn von Kaisersesch nach Gerolstein und die Verlängerung der Ahrtalbahn bis Adenau. Auch die Weststrecke Trier von Igel nach Trier Ehrang sollte demnach wieder für den Schienenpersonenverkehr genutzt werden.

Verbände legen neue Reaktivierungsliste vor Comeback der Schiene auch in Rheinland-Pfalz

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Allianz pro Schiene wollen stillgelegte Eisenbahnstrecken wieder in Betrieb nehmen. Mehrere Streckenabschnitte aus insgesamt acht Strecken in Rheinland-Pfalz kommen dafür in Frage.  mehr...

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Rund 30 Strecken in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es laut Allianz pro Schiene und VDV rund 30 stillgelegte Bahnstrecken, bei denen es sich lohnen würde, sie wieder zu befahren. Dazu gehören die Zabergäubahn in der Nähe von Heilbronn, die Strecke von Göppingen nach Bad Boll und die Ablachtalbahn von Mengen nach Stockach am Bodensee. Das Fahrgast-Potential lässt die baden-württembergische Landesregierung schon untersuchen.

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Allianz-pro-Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege sagte, die von der Bundesregierung geplante Verdopplung der Fahrgastzahlen bis 2030 und der Ausbau des Güterverkehrs werde nur funktionieren, wenn die Infrastruktur konsequent ausgebaut werde.

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