Impfung (Symbolbild) (Foto: SWR, Simon Bendel)

Zwischenbilanz nach einem Monat

Dritte Corona-Impfung: Fast jeder vierte Berechtigte in BW nimmt Angebot wahr

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Seit einem Monat sind Booster-Impfungen in Baden-Württemberg möglich. Das Sozialministerium hat zu diesem Anlass eine erste Zwischenbilanz gezogen.

Für den dritten Piks haben sich im September rund 120.000 Menschen entschieden und somit fast jeder vierte Berechtigte in Baden-Württemberg. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) zeigt sich mit der Resonanz zufrieden. Es sei gut, dass so viele Menschen das Angebot wahrnehmen würden.

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Eingeschränkte Empfehlung der Stiko für Booster-Impfung

Berechtigt für die Booster-Impfung sind rund eine halbe Million Menschen: Seit vergangener Woche können sich in Baden-Württemberg auch Menschen ab 60 Jahren ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Zudem werden die sogenannten Auffrischimpfungen für Menschen in Pflegeeinrichtungen oder mit einer Immunschwäche angeboten.

Inzwischen sei das auch "bei individuellem Wunsch, nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung" für Über-60-Jährige möglich, hatte das Landesgesundheitsministerium mitgeteilt. Voraussetzung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich im Gegensatz zum baden-württembergischen Sozialministerium bislang nicht für eine Empfehlung der Booster-Impfung bei Senioren ausgesprochen. Die Stiko empfiehlt die Auffrischung aktuell nur Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

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Auffrischimpfung soll nachlassendem Immunschutz entgegenwirken

Die Booster-Impfungen werden beim Haus- oder Betriebsarzt oder durch mobile Impfteams verabreicht. Auffrischimpfungen werden ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna durchgeführt.

Die dritte Dosis soll die Antwort sein auf einen nachlassenden Immunschutz vor allem bei sogenannten vulnerablen Gruppen. Denn Studien haben laut Gesundheitsministerium gezeigt, dass sich durch einen solchen "Booster" deutlich mehr Antikörper bilden können. Für Auffrischungsimpfungen hatte sich Anfang August die Gesundheitsministerkonferenz ausgesprochen.

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