Ein Arzt hält ein Stethoskop (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Patrick Seeger/dpa)

"Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg" Land will Wirtschaftsfaktor Gesundheit stärken

Knapp 800.000 Baden-Württemberger arbeiten im Gesundheitswesen. Es ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor - den das Land jetzt stärken möchte, zum Beispiel durch bessere Vernetzung.

Das wurde am Freitag bei der Herbsttagung des "Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg" in Stuttgart deutlich. Forschung, Wirtschaft und Patientenversorgung müssten eng verzahnt sein, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Veranstaltung. Nur so könne sich Baden-Württemberg als Gesundheitsstandort gegen die USA oder China behaupten.

Wirtschaftsfaktor Gesundheit in Baden-Württemberg groß

In Baden-Württemberg arbeiten knapp 800.000 Menschen im Gesundheitswesen. Mit dem "Forum Gesundheitsstandort" will die Landesregierung Akteure der verschiedenen Branchen zusammenbringen. In Stuttgart präsentierten sie an rund 60 Ständen ihre Neuerungen. Rund 350 Teilnehmer zogen nach anderthalb Jahren Forumsarbeit eine Zwischenbilanz.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Digitalisierung in der Medizin weiter vorantreiben

Neben der Digitalisierung sind Datenschutz und Datensicherheit die beherrschenden Themen. Kretschmann betonte, man brauche die Daten, um Patienten passgenau zu versorgen, Forschung zu betreiben und neue Produkte zu entwickeln. Baden-Württemberg habe sich schon heute den Ruf als Vorreiter bei digitaler Gesundheit erarbeitet, so der Ministerpräsident. "Wir haben die Tür zu Telemedizin geöffnet, Zentren für Personalisierte Medizin etabliert und das E-Rezept möglich gemacht. Das 'Forum Gesundheitsstandort' hilft uns dabei, diesen Weg konsequent weiterzugehen."

Das "Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg" besteht seit Juli 2018. Die Kooperation von Forschungs-, Wirtschafts- und Sozialministerium wird vom Staatsministerium koordiniert.

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