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Die Wirtschaft verspürt Rückenwind. Die Folgen von Corona versucht sie gerade hinter sich zu lassen. In Baden-Württemberg ist der Optimismus besonders groß - das hat Gründe.

Die baden-württembergische Wirtschaft kommt nach Einbußen durch die Corona-Pandemie wieder in Schwung. Für das laufende Jahr erwartet das Wirtschaftsministerium ein Wachstum zwischen 3,5 bis 4 Prozent. "Natürlich ist die Konjunktur nicht zuletzt von der erfolgreichen Eindämmung des Infektionsgeschehens abhängig", teilte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) mit. Doch es gebe derzeit konjunkturellen Rückenwind, um gestärkt aus der Krise zu gehen. Baden-Württemberg könne so um den Jahreswechsel 2021/22 herum das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht haben.

Wirtschaft in BW könnte überdurchschnittlich wachsen

Die Konjunktur war infolge der Pandemie 2020 stark zurückgegangen. Das Minus hatte 5,5 Prozent betragen. Das Wachstum könnte in Baden-Württemberg im laufenden Jahr den Berechnungen des Ministeriums zufolge überdurchschnittlich ausfallen im Vergleich zur Prognose für Deutschland. Die Bundesregierung erwartet für das gesamte Land eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 3,5 Prozent.

Export kurbelt die Wirtschaft an

Die Erholung der Wirtschaft im Land wird zunächst vor allem vom Export getragen. Hoffmeister-Kraut sagte: "Hier profitieren wir von dem hohen Anteil, den der Fahrzeug- und der Maschinenbau an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung ausmachen." Baden-Württemberg ist das exportstärkste Bundesland.

Durch die nun möglichen und schon vorgenommenen schrittweisen Lockerungen hellten sich die Erwartungen zunehmend auch in vielen Dienstleistungsbereichen auf, so Hoffmeister-Kraut. Sie warnte jedoch auch vor Risiken, die die Konjunkturerholung gefährden können. Beispielhaft nannte sie den Halbleitermangel, der vor allem die Autoindustrie trifft, und den Mangel an Baustoffen.

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