Menschen stehen vor Verkaufsständen auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth)

Unsicherheit wegen hoher Corona-Zahlen

Was auf den Weihnachtsmärkten in BW gilt - Freiburg und Konstanz abgebrochen, Calw nur für Einheimische

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Immer mehr Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg werden angesichts der hohen Infektionszahlen abgesagt, einige finden dennoch statt. Ein Überblick über Märkte und Regeln im Land.

Corona-Regeln: Das gilt auf Weihnachtsmärkten in BW

Am Mittwoch ist in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung mit der "Alarmstufe II" in Kraft getreten. Sie sieht strengere Regeln vor. Unter anderem auf Weihnachtsmärkten gilt die 2G-Plus-Regel. Das heißt, der Zugang ist nur Geimpften oder Genesenen erlaubt, die zusätzlich einen aktuellen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können.

Übersicht zu den Weihnachtsmärkten in Ihrer Region:

Wie setzen die Kommunen die geltenden Corona-Regeln um? Ein Überblick über die größeren Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg:

Region Rhein-Neckar

In Heidelberg hat der Weihnachtsmarkt gestreckt über die Altstadt am 18. November begonnen und soll bis zum 22. Dezember stattfinden. Am ersten Wochenende war der Markt trotz der Beschränkungen gut besucht. Am Freitag wurde nun der frei zugängliche Teil rund um den Bismarckplatz, den Anatomiegarten und das Rathaus geschlossen. Die verbleibenden Bereiche des Weihnachtsmarktes dürfen seit Mittwoch (24.11.) ausschließlich mit 2G-Plus-Nachweis betreten werden.

Der Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm ist am 22. November gestartet. Er findet unter 2G-Plus-Bestimmungen statt, das Gelände ist abgegrenzt. Der Markt geht bis zum 23. Dezember.

Die Stadt Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) hat ihren traditionellen Weihnachtsmarkt abgesagt.

Region Heilbronn-Franken

Der Weihnachtsmarkt in Heilbronn ist abgesagt worden. Es sei eine ganz schwierige Entscheidung gewesen, sagte Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD). Die Abwägung der Gesamtsituation sowie die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen habe zu dieser Entscheidung geführt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Der Weihnachtsmarkt sollte am Donnerstag (25. November) starten.

Heilbronn

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In Wertheim (Main-Tauber-Kreis) findet der "Winterzauber" an allen Adventswochenenden von Freitag bis Sonntag statt. Es wird nach Angaben des City-Managements allerdings kein Essen oder Trinken für den sofortigen Verzehr angeboten. Stattdessen soll es einen reinen Kunsthandwerkermarkt geben. Lässt sich der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern nicht einhalten, ist das Tragen von medizinischen oder FFP2-Masken Pflicht.

Die Stadt Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) hat ihren traditionellen altdeutschen Weihnachtsmarkt dagegen endgültig abgesagt. Grund sei die aktuelle Pandemie-Lage, hieß es in einer Mitteilung. Auch die Stadt Eppingen (Kreis Heilbronn) hat alle vorweihnachtlichen Veranstaltungen abgesagt.

Schwäbisch Hall dagegen hält an seinem Weihnachtsmarkt fest. Dieser ist am Donnerstag (25.11.) gestartet und findet unter 2G-Plus-Bedingungen statt. In Schwäbisch Hall ist die Besucherzahl auf 300 begrenzt.

Öhringen (Hohenlohekreis) hat seinen Weihnachtsmarkt in letzter Sekunde abgesagt und veranstaltet nun als Ausgleich einen reinen Warenverkauf auf dem Marktplatz und im Schlosshof. Dieser findet ab dem zweiten Adventswochenende statt. Es gelten 2G-Regeln, das Abstandgebot und eine Maskenpflicht.

Region Karlsruhe

Der Karlsruher Christkindlesmarkt hat am 22. November begonnen und soll bis zum 23. Dezember stattfinden. Der Markt erstreckt sich über drei Plätze. Auf allen gilt - zusätzlich zu den 2G-Plus-Regeln - Maskenpflicht.

Karlsruhe

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Der Weihnachtsmarkt in Pforzheim ist dagegen am Mittwoch abgebrochen worden. Unter den aktuellen Bedingungen könne man den Markt nicht weiterführen, teilte die Stadt mit.

Pforzheim

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Wie Schausteller dem SWR sagten, seien sie von der Stadt am Mittwochvormittag über diesen Schritt informiert worden. Zur Begründung habe es geheißen, dass die 2G-Plus-Regel in Pforzheim nicht durchzusetzen sei, da es keine umzäunten Bereiche gebe.

Kurzfristig abgesagt wurde auch der Sternlesmarkt in Ettlingen (Kreis Karlsruhe), der am 25.11. hätte starten sollen. Auch hier gab die Stadt zur Begründung die neuen Corona-Regeln an.

In Baden-Baden findet der Christkindelsmarkt vom 25.11. bis 6.1. unter den aktuellen 2G-Plus-Regelungen statt. Zusätzlich zu einem gültigen Nachweis über Impfung beziehungsweise Genesung brauchen Besucherinnen und Besucher einen tagesaktuellen negativen Test-Nachweis. Außerdem gilt nach Angaben der Stadt eine Maskenpflicht. Die gelben Impfbücher ermöglichen demnach keinen Einlass, da sie nicht scanbar sind.

In Bruchsal (Kreis Karlsruhe) ist der Weihnachtsmarkt am Montag gestartet, in Rastatt am Dienstag. Für Besucherinnen und Besucher gilt seit Mittwoch aber die 2G-Plus-Regel.

Region Stuttgart

Die Stadt Stuttgart hat ihren Weihnachtsmarkt am Montagabend abgesagt. Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) erklärte in einer Pressemitteilung: "Auch wenn es unglaublich weh tut, bleibt uns jetzt keine andere Wahl mehr. Wir haben alles versucht, den Weihnachtsmarkt zu ermöglichen." Allerdings ziehe man die Notbremse, da ein "enormer Besucherandrang" befürchtet werde. "Dieser wäre unter Corona-Bedingungen nicht mehr kontrollierbar und beherrschbar", so Nopper.

Und auch der Wintertraum auf dem Schlossplatz wurde vorzeitig beendet. Die Organisatoren haben den Markt am Donnerstag aufgrund der Corona-Regeln geschlossen. Das teilte ein Sprecher der Stadt Stuttgart mit. Buden und Attraktionen sollen in der kommenden Woche abgebaut werden. "Aus Sicht der Stadt ist der 'Wintertraum' mit den Weihnachtsmärkten vergleichbar. Gleichwohl hatten die Veranstalter nach den neuen Vorgaben des Landes selbst entschieden, den Markt zu schließen", sagte der Sprecher.

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Der Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt ist einen Tag vor dem offiziellen Start ebenfalls abgesagt worden. Grund hierfür sei, dass sich die pandemische Lage in Esslingen und der Region weiter zugespitzt habe, so Esslingens Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD). Der Geschäftsführer der Esslinger Markt und Event GmbH, Michael Metzler, appellierte im Zuge der zunehmenden Absagen in der Region an die Verantwortlichen von Bund und Land, für die Händler und Betroffenen wirtschaftliche Hilfsprogramme aufzulegen.

Auch der Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg ist am Montagabend abgesagt worden. Die Stadt begründete diesen Schritt in einer Pressemitteilung mit der pandemischen Lage. Oberbürgermeister Matthias Knecht (parteilos) sagte: "Wir stehen in der Verantwortung, eine Überlastung der Kliniken zu vermeiden. Es tut unheimlich weh, dass damit auch die Absage des Ludwigsburger Weihnachtsmarktes unumgänglich ist."

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Die Städte Göppingen und Kirchheim-Teck (Kreis Esslingen) haben ihre Weihnachtsmärkte ebenfalls abgesagt. Auch in Leonberg (Kreis Böblingen) wird es dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben.

Region Alb-Donau

In Ulm hat der Weihnachtsmarkt am 22. November begonnen und soll bis zum 22. Dezember geöffnet bleiben. Besucherinnen und Besucher müssen sich laut Veranstalter digital mit der Corona-Warn-App, der Luca-App oder mit einem Formular registrieren. Außerdem gelten auf dem Markt Abstandsregeln, Maskenpflicht und die aktuellen 2G-Plus-Regeln - es dürfen also nur Geimpfte und Genesene den Ulmer Weihnachtsmarkt besuchen, die zusätzlichen einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Die Stadt rechnet damit, dass weitaus weniger Gäste kommen als gewöhnlich.

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In Aalen (Ostalbkreis) stand der Weihnachtsmarkt lange auf der Kippe, weil der ehemalige Veranstalter aufgrund der aufwendigen Hygienebestimmungen die Organisation finanziell nicht stemmen konnte. Die Stadt hatte sich dann aber entschlossen, den Markt nach 20 Jahren wieder selbst auszurichten. Kurzfristig wurde der Aalener Weihnachtsmarkt dann aber doch abgesagt - wegen der hohen Inzidenzzahlen im Ostalbkreis. Auch der Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) wurde abgesagt. Er sollte eigentlich am Donnerstag (25. November) starten.

Aalen, Ulm

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Abgesagt wurden ebenfalls eher kleinere Märkte, zum Beispiel in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis) und im Besucherbergwerk "Tiefer Stollen" in Aalen-Wasseralfingen (Ostalbkreis).

Region Neckar-Alb

Die Stadt Reutlingen hat ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Er sollte am Mittwoch eröffnet werden. Der Aufbau lief schon. Die Stadt habe dem Veranstalter zusätzliche Flächen zur Verfügung gestellt, um den Markt räumlich zu entzerren, sagte Oberbürgermeister Thomas Keck (SPD) und bedauerte die Absage. Das Infektionsgeschehen habe sich aber drastisch verschärft.

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Der Weihnachtsmarkt in Tübingen soll in verkleinerter Form am Adventswochenende vom 10. bis 12. Dezember stattfinden. Die Stadtverwaltung schließt eine Absage aber nicht vollkommen aus. Man werde situativ anhand des Infektionsgeschehens entscheiden, hieß es. Nach derzeitigem Plan soll es auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt 60 Warenverkaufsstände und 20 Gastronomiestände geben. Über die 2G-Plus-Regel hinaus gilt eine Maskenpflicht. Verboten ist am Weihnachtsmarktwochenende der Ausschank von Alkohol - auch in der Gastronomie in der Altstadt. Es könne nicht sein, dass es aus Infektionsschutzgründen keine Essens- und Getränkestände gebe und ringsherum die Gaststätten Alkohol ausschenkten, so Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne).

Balingen (Zollernalbkreis) hat seinen Christkindlesmarkt am 27. und 28.11. abgesagt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sei die 2G-Plus-Regel nicht durchsetzbar, hieß es von der Stadt. Auch in Pfullingen (Kreis Reutlingen) fällt der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr aus. Die Begründung ist dort ähnlich. Ausfallen muss auch der "Horber Advent" in Horb am Neckar (Kreis Freudenstadt), der am ersten Adventswochenende stattfinden sollte. Die Stadt Freudenstadt hat ihren Weihnachtsmarkt bereits vor Wochen abgesagt.

Der Weihnachtsmarkt in Calw ist am Donnerstag gestartet - eine eher exklusive Veranstaltung. Zutritt haben nämlich fast nur Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt. Jede Calwerin und jeder Calwer darf aber eine Person von außerhalb zum Weihnachtsmarkt mitbringen. Auch Angestellte von Calwer Unternehmen bekommen Zutritt. Damit will die Stadt einen Ansturm wegen der Absagen von umliegenden Märkten verhindern. Unabhängig davon gilt für alle vor Ort die 2G-Plus-Regel.

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Region Südbaden

Der Freiburger Weihnachtsmarkt hat nach kurzer Öffnung am Donnerstag (25. November) wegen der neuen Corona-Vorgaben wieder geschlossen. Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) bezeichnete die Entscheidung als "herben Schlag für die Händlerinnen und Händler" und kritisierte die sehr kurzfristige Veröffentlichung der neuen Corona-Verordnung des Landes.

Freiburg

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Am Freitag (26.11.) öffnet der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht. Nach vielen Absagen sollen die Besucherinnen und Besucher trotz Corona in festliche Stimmung kommen. An den vier Adventswochenenden - jeweils ab Freitagnachmittag - öffnen die Buden am Fuße des Höllentalviadukts bei Breitnau (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald). Der Weihnachtsmarkt findet unter 2G-Plus-Bedingungen statt, das heißt: Zugelassen sind nur Geimpfte und Genesene mit aktuellem negativem Test. Eintrittskarten können im Vorverkauf in Touristeninformationen oder per Online-Buchung erworben werden. Besucherinnen und Besucher wählen ein Zeitfenster von zwei Stunden, während dem sie dann über den Markt schlendern dürfen. Pro Slot seien höchstens 2.500 Personen auf dem Gelände zugelassen - die Hälfte der eigentlichen Kapazität, so die Veranstalter. Mit diesem Konzept seien die Hygieneauflagen gut zu kontrollieren, so ein Sprecher der Hochschwarzwald Tourismus. Erstmals ist in diesem Jahr ein Weihnachtsmarkt-Tag nur für Einheimische geplant. Sie sollen außerhalb der Öffnungszeiten am 9. Dezember ganz ohne Trubel die mehr als 40 Ausstellerinnen und Aussteller von Kunsthandwerk, Geschenkideen und regionalen Spezialitäten besuchen können.

Die Weihnachtsmarkt in Offenburg (Ortenaukreis) findet ebenfalls statt - der Zugang zum Markt ist auch dort nur über einen 2G-Plus-Nachweis möglich. Abgesagt sind unter anderem die Märkte in Waldshut, Lörrach, Rottweil und Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis).

Region Bodensee-Oberschwaben

Der Konstanzer Adventsmarkt ist am Dienstagabend abgebrochen und vorzeitig beendet worden. Man sehe sich gezwungen, aufgrund der sich rasant verschlechternden Corona-Lage und der verschärften Corona-Maßnahmen den Markt abzubrechen, so die Veranstalter. 2G Plus sei nicht durchführbar. Die Stadt Singen (Kreis Konstanz) hat ebenfalls ihren "Singener Hüttenzauber" abgesagt.

Am Dienstagabend hat auch die Stadt Friedrichshafen (Bodenseekreis) ihren Weihnachtsmarkt abgesagt, der am Freitag hätte eröffnet werden sollen. Hintergrund seien die neuen Vorgaben des Landes, heißt es in einer Pressemitteilung. Die angekündigten, verschärften Regeln ließen sich auf der "Bodensee-Weihnacht" nicht umsetzen.

Biberach

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Auch Biberach hat seinen Christkindles-Markt mittlerweile abgesagt. Am Samstag hätte die Eröffnung des Marktes stattfinden sollen - mit stark reduziertem Angebot.

Abgesagt sind unter anderem auch die Märkte in Ravensburg, Meersburg (Bodenseekreis), Radolfzell (Kreis Konstanz), Überlingen (Bodenseekreis), Wolfegg, Isny im Allgäu (beides Kreis Ravensburg) sowie die "Hafenweihnacht" in Lindau (Bayern).

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