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In Baden-Württemberg hat die Gewerkschaft Verdi heute zu einem mehrstündigen Warnstreik in der privaten Energiewirtschaft aufgerufen. An mehr als 20 Standorten der EnBW und anderer Unternehmen sollen Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Wegen Corona soll es ein "Stay-At-Home-Streik" werden, nur kleine Delegationen von Streikenden seien vor Ort, so Verdi. Statt einer großen Kundgebung soll es am Montagmorgen Übertragungen der Warnstreiks auf Youtube geben. Die Gewerkschaft will damit kurz vor der vierten und damit letzten Tarifrunde am Nachmittag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordert fünf Prozent mehr Geld für die rund 17.000 Beschäftigten, außerdem eine bessere Vergütung von Auszubildenden. In der dritten Verhandlungsrunde letzten Montag hatten die Arbeitgeber, die EnBW sowie rund 20 weitere Unternehmen, ein "verhandlungsfähiges, aber nicht abschlussfähiges" Angebot vorgelegt.

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