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Die neue Landes-Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) hat sich zum Abschuss problematischer Wölfe bekannt. "Wenn ein Wolf zu nahe kommt oder ein problematisches Verhalten an den Tag legt, dann muss man den auch entnehmen und dazu sind wir dann grundsätzlich auch bereit", sagte Walker der Deutschen Presse-Agentur. Zwar sei der Wolf eine streng geschützte Art, aber sie könne Ängste etwa bei Haltern von Weidetieren nachvollziehen. "Wir haben von Anfang an klargemacht, dass die Existenz und Zukunft der Weidetierhalter und -halterinnen für uns enorm wichtig sind." Trotz einer erwartbaren Zunahme von Wölfen in Baden-Württemberg rief Walker zur Beruhigung in der Debatte auf: "Vieles, was man so hört, sind mutmaßliche Fälle, die dann oft mit dem Wolf gar nichts zu tun haben. Oft stellt sich im Nachhinein raus: Es war gar nicht der Wolf, es war ein Hund." Von wolfsfreien Zonen in baden-württembergischen Wäldern hält Walker nichts. "Das würde ja voraussetzen, dass Sie dem Wolf irgendwie vorschreiben könnten, wo er sich bewegen darf und wo nicht. Ich glaube, das hat bis jetzt noch keiner geschafft." Bislang sind in Baden-Württemberg drei Wölfe als Stammgäste bekannt, zwei von ihnen leben dauerhaft im Schwarzwald, einer im Odenwald.

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Schramberg Gerissene Schafe entdeckt

In Schramberg (Kreis Rottweil) sind am Freitagabend mehrere tote Schafe gefunden worden. Sie hatten sogenannte Rissspuren. Ob die von einem Wolf stammen, wird eine DNA-Analyse der Sekrete an den Bisswunden klären. Schramberg liegt innerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention Schwarzwald. Dort leben zwei residente Wölfe, einer im Nordschwarzwald und einer im Südschwarzwald.  mehr...

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