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Der Volkstrauertrag ist dem Gedenken der Opfer von Krieg und Terror gewidmet. Wie so häufig während der Corona-Pandemie wurde am Sonntag überwiegend virtuell gedacht. Nicht so in Breisach am Rhein.

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Zum Gedenken an die Opfer aus zwei Weltkriegen haben Baden-Württembergs Europaminister Guido Wolf (CDU) und die Vizepräsidentin des Departementalrats Haut-Rhin, Brigitte Klinkert, zusammen mit Bürgermeister Oliver Rein (CDU) in Breisach am Rhein einen Kranz am Denkmal für die Gefallenen niedergelegt. Die Kranzniederlegung war als symbolischer Akt für ein Zeichen der Versöhnung und Freundschaft der beiden Länder gedacht. Außerdem sollte der Akt an 75 Jahre Frieden in Europa erinnern.

"Der Friede ist ein fragiles Gebilde und er ist nicht selbstverständlich, so sehr das die heutige Generation als selbstverständlich empfinden mag. Er muss erarbeitet, er muss durch Überzeugungsarbeit gelebt werden."

Guido Wolf (CDU), Europaminister

Zentrale Gedenkveranstaltung in Stuttgart coronabedingt abgesagt

"Nur Versöhnung, Kooperation und Verständigung schaffen einen dauerhaften Frieden", sagte Wolf am Sonntag. Der Volkstrauertag sei auch ein Tag des Appells für ein gelingendes Miteinander in Europa. Die eigentlich geplante zentrale Gedenkveranstaltung in Stuttgart konnte wegen der Corona-Beschränkungen nicht stattfinden. Zur Kranzniederlegung an der deutsch-französischen Grenze im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald war wegen der Pandemie kein Publikum zugelassen. Beiträge von Rednern waren online abrufbar.

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