Baden-Württemberg

ver.di ruft Beschäftigte bei der DAK-Gesundheit zum Streik auf

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Die Gewerkschaft ver.di fordert die Beschäftigten bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit bundesweit auf, am Montag die Arbeit niederzulegen - betroffen sind auch rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Baden-Württemberg. Mit dem ganztägigen Warnstreik will die Gewerkschaft ihren Forderungen Nachdruck verleihen. ver.di fordert 5,9 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr - bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber bieten bislang pro Jahr ein Prozent mehr Geld, bei einer Laufzeit von drei Jahren. Um 11:30 Uhr soll es eine digitale Streikversammlung geben. Der Grund für den Online-Warnstreik sei, dass die meisten Beschäftigten im Homeoffice arbeiten würden, sagte ein Gewerkschaftssprecher dem SWR. Er gehe davon aus, dass die DAK-Versicherten die Auswirkungen des Warnstreiks spüren werden: Die Erreichbarkeit an der Hotline dürfte eingeschränkt sein. Die Tarifverhandlungen laufen bundesweit, die dritte Verhandlungsrunde findet am Dienstag und Mittwoch per Videokonferenz statt.

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SWR