Blitze zucken über den Nachthimmel. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg | Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart)

Gewitter-Prognose für das Land

Hagel- und Starkregengefahr: Bislang keine größeren Schäden in BW

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Nach einer Verschnaufpause am Wochenende hatte ein neues Tief in BW wieder für Unwettergefahr gesorgt. Bislang verlief alles glimpflich.

Ab Montagmittag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Baden-Württemberg lokal wieder kräftige Gewitter vorhergesagt. Prognostiziert wurden örtlich Hagel, Starkregen und orkanartige Böen. Warnungen gab es für die Region um Heilbronn und Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis), die Gegend westlich von Freudenstadt, den Südschwarzwald und den westlichen Bodenseeraum einschließlich Tuttlingen und Sigmaringen. Am Abend wurden alle Unwetterwarnungen auch speziell die für die Regierungsbezirke Tübingen und Freiburg wieder aufgehoben. Kräftige lokale Gewitter sind allerdings bis in die Nacht noch möglich.

Tief Finja schwächt ab

Beim aktuellen Tief Finja handelt es sich laut SWR-Wetterexperte Hartmut Mühlbauer zwar um ein ähnliches Tief wie bei Tief Emmelinde Ende vergangener Woche. Bilder wie die vom vergangenen Donnerstag blieben bislang aber aus. Im Kreis Ludwigsburg hatte Starkregen Schlamm auf die Straßen geschwemmt.

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Starkregen sorgt immer wieder für massive Überschwemmungen. "So ein Gewaltregen ist nicht gut für die Böden", sagt SWR-Wetterexperte Mühlbauer. Große Wassermassen in kurzer Zeit könnten die Böden nicht fassen. In manchen Städten gibt es deshalb spezielle Konzepte zum Schutz vor den Folgen von Starkregen, beispielsweise in Heidelberg oder Ulm.

Um sich vor Blitzen oder herabstürzenden Gegenständen wie Ästen zu schützen, sollten Menschen sich im Ernstfall nicht im Freien aufhalten. Und wenn doch, dann rät der DWD bei Unwetterwarnungen Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen zu halten. Außerdem sollten Gegenstände im Freien gesichert werden.

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