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Acht Unfälle mit elf beteiligten Autos und 18 Verletzte, davon drei schwer: Eine Unfallserie auf der A8 an der Grenze zu Baden-Württemberg sorgte für einen Großeinsatz der Rettungskräfte.

Wegen Schneeregens hat es am ersten Weihnachtsfeiertag auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Jettingen-Scheppach und Günzburg an der Grenze zu Baden-Württemberg in kurzer Zeit acht Unfälle hintereinander mit insgesamt 18 Verletzten gegeben. Zwei Männer und eine Frau wurden schwer, die restlichen 15 Menschen leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitagabend sagte. In beiden Fahrtrichtungen wurden wegen Schneematsches auf den Straßen insgesamt elf Fahrzeuge in Unfälle verwickelt.

Feuerwehrleute arbeiten an einer Unfallstelle auf der Autobahn 8. Wegen Schneeregens hatte es in kurzer Zeit acht Unfälle hintereinander mit insgesamt 18 Verletzten gegeben. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Mario Obeser)
Nach einer Unfallserie auf der A8 bei Günzburg waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz picture alliance/dpa | Mario Obeser

Ersthelfer von Auto erfasst und verletzt

"Es war eine Schlechtwetterfront, die von Norden kam und zu plötzlichem Schneefall geführt hat", sagte der Sprecher weiter. Unter den Leichtverletzten war auch ein Ersthelfer. Er wollte einer schwer verletzten Frau helfen und wurde von einem Auto erfasst, welches in die Unfallstelle schleuderte.

Autobahnen in Richtung München und Stuttgart Stunden gesperrt

Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung München für rund drei Stunden gesperrt, in Fahrtrichtung Stuttgart waren es rund fünf Stunden, weil Öl auf der Fahrbahn ausgetreten war, welches beseitigt werden musste. Für die Rettungskräfte war es ein Großeinsatz. Vor Ort waren zwölf Rettungsfahrzeuge, fünf Notarztfahrzeuge, vier Einsatzleitfahrzeuge und zwei Hubschrauber. Am Unfallort wurde außerdem eine provisorische Ambulanzzentrale eingerichtet.

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