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Im vergangenen Jahr hat es deutlich weniger Unfälle, Verletzte und Tote auf Baden-Württembergs Straßen gegeben. "Mit 330 Verkehrstoten haben wir den niedrigsten Wert seit der Einführung der amtlichen Unfallstatistik im Jahr 1953 erreicht", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag. Die Unfallzahlen insgesamt seien stark rückläufig, mit zum Teil erheblichen Rückgängen in fast allen Bereichen. Die Gründe liegen auf der Hand: "Durch Homeoffice, Lockdown und Kontaktbeschränkungen waren deutlich weniger Menschen im Straßenverkehr unterwegs", sagte Strobl weiter. Das schlage sich auch in der Unfallbilanz nieder. Laut Strobl gab es 2020 knapp 270.000 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle - ein Rückgang im Vergleich zu 2019 um 17,7 Prozent. Dazu kamen knapp 40.000 Verletzte (minus 15 Prozent) und 330 Verkehrstote. Im Jahr 2019 waren noch 437 Verkehrstote gezählt worden.

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