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Bei Unfällen mit E-Scootern sind im Jahr 2020 in Baden-Württemberg fast 240 Menschen verletzt worden, rund fünfzig von ihnen schwer. Das teilte das Statistische Bundesamt nach Auswertung vorläufiger Zahlen mit. In sieben Fällen sei Alkohol im Spiel gewesen. Bei neun Unfällen entstand schwerer Sachschaden. Insgesamt würden E-Scooter in der Unfall-Statistik aber eine vergleichsweise geringe Rolle spielen, hieß es. Zum Beispiel registrierte die Polizei in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr fast 11.000 Unfälle, an denen Fahrradfahrer beteiligt waren. Deutschlandweit waren in gut 70 Prozent der Fälle die Fahrerin oder der Fahrer des Elektrorollers Schuld an dem Unfall, weil sie selbst die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

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