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Erstmals seit sechs Jahren ist die Zahl der neuen Auszubildenden im vergangenen Jahr zwischen Ostalb und Bodensee zurückgegangen. Wie die Handwerkskammer Ulm mitteilte, haben im Corona-Jahr 4,8 Prozent weniger junge Menschen eine Ausbildung begonnen als im Vorjahr. Die Handwerkskammer hatte sogar mit einem noch größeren Rückgang gerechnet. Noch immer seien allerdings 400 Ausbildungsplätze unbesetzt. Die Corona-Pandemie habe sowohl Jugendlichen als auch Handwerksbetrieben das Leben schwer gemacht, denn weder Praktika noch Berufsmessen konnten stattfinden. Gelitten haben auch einige Berufe: Besonders Frisöre haben in Zeiten des Lockdowns ein Problem, Nachwuchs zu finden. Erfreulich dagegen aus Sicht der Handwerkskammer: Fast jeder siebte Auszubildende hat inzwischen Abitur.

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