In Neu-Ulm ist ein Streit zwischen einem Wirt und einem Gast um eine Currywurst entbrannt. (Foto: IMAGO, IMAGO / Panthermedia)

Gast will nicht bezahlen

Streit um Currywurst: Warum in Neu-Ulm schließlich die Polizei anrückte

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Volker Wüst
Volker Wüst (Foto: SWR, SWR - Alexander Kluge)

Es ging sprichwörtlich um die Wurst - bei einem Streit zwischen einem Wirt und einem Gast in Neu-Ulm. Am Ende rückte die Polizei an, konnte allerdings den Streit nicht aus der Welt schaffen.

Besteht eine Currywurst aus einer roten oder einer weißen Wurst? Der 56-jährige Gast eines Biergartens im Neu-Ulmer Stadtteil Ludwigsfeld bestand auf eine rote Wurst, bekam allerdings eine weiße vorgesetzt. Eine Weißwurst, wie er fand. Der Wirt zeigte ihm daraufhin eine "richtige" Weißwurst.

Gast wollte eine rote Currywurst

Das war der Auslöser eines Streits am Mittwochabend, der schließlich die Polizei auf den Plan rief. Denn der Gast, der aus Niedersachsen stammt, weigerte sich, das Essen zu bezahlen. Die weiße Wurst wollte er laut Polizei nicht essen - stattdessen verlangte er eine rote Wurst.

Was folgte, war ein heftiger Streit um die Wurst, bis die Polizei kam. Doch auch die Beamten konnten den Disput nicht lösen, sodass der Gast die Wurst zunächst nicht bezahlte und die Männer ihre Kontaktdaten austauschten.

Streit um die Wurst - und um 9,80 Euro

Laut Polizei können sie sich jetzt zivilrechtlich einigen, der Wirt kann das Geld auch gerichtlich einfordern. Geld bedeutet in diesem Fall: 9,80 Euro - soviel kostet die Currywurst mit Pommes in dem Restaurant.

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