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Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie mit Sitz in Ulm, Professorin Eva Gril, erwartet mehr schwere Corona-Fälle bei jungen Menschen. Grund sei die Corona-Mutante B.1.1.7. Die zuerst in Großbritannien entdeckte Virusvariante sei sowohl deutlich ansteckender als auch gefährlicher, so die Epidemiologin Eva Grill. Bei wachsenden Fallzahlen steige auch der Anteil dieser Corona-Mutante, betont die Wissenschaftlerin. Da die Älteren zum Teil bereits durch Impfungen geschützt sind, müssen vor allem jüngere Menschen mit schweren Krankheitsverläufen rechnen. Das Sterberisiko der infizierten 60- bis 69-Jährigen liege dennoch bei etwa vier Prozent.

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