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Der Ausfall von Schulunterricht ist einer Erhebung zufolge auch in der Region gesunken. Im Vergleich zum Juni fielen demnach im November 2019 in den Kreisen Heidenheim und Ostalb weniger Schulstunden aus, ebenso in Ulm und im Kreis Biberach. Ausreißer ist der Alb-Donau-Kreis mit einer leichten Steigerung. Die geringere Ausfallquote deute darauf hin, dass die Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel allmählich wirkten, so das Ministerium. So könnten mittlerweile Vertretungskräfte kurzfristiger angefordert werden. Gemeinsam mit den Schulen seien die jeweiligen Vertretungskonzepte analysiert und verbessert worden. Die meisten Schulstunden fallen wegen Krankheit der Lehrer aus, weitere Gründe sind Fortbildungen und Veranstaltungen wie Projekttage oder Studienfahrten. Das baden-württembergische Kultusministerium zählt seit zwei Jahren regelmäßig in festgelegten Wochen den Unterrichtsausfall.

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