STAND

Die Volks- und Raiffeisenbanken in Ulm und im Alb-Donau-Kreis sind nach eigenen Angaben bislang gut durch die Coronakrise gekommen. Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um 9,5 Prozent auf knapp sechs Milliarden Euro. Die Kunden haben fast sechs Prozent mehr Kredite genommen, vor allem für den Wohnungsbau. Aber auch die Einlagen stiegen um rund sechs Prozent, weil viele in Coronazeiten eher sparen als konsumieren. Die befürchtete Insolvenzwelle ist in der regionalen Wirtschaft bislang ausgeblieben, urteilten die Volks- und Raiffeisenbanken. Allerdings könnte sich das bis zum Ende des Jahres ändern. Dann sei auch damit zu rechnen, dass der ein oder andere Kunde seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen kann. Die Genossenschaftsbanken haben in Ulm und im Alb-Donau-Kreis im vergangenen Jahr sieben ihrer 76 Geschäftsstellen geschlossen.

STAND
AUTOR/IN