Seniorenzentrum Wetzgauer Berg

Corona-Ausbruch: Keine weiteren Todesfälle in Gmünder Pflegeheim

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Im Schwäbisch Gmünder Seniorenzentrum Wetzgauer Berg hat es seit dem Wochenende keine weiteren Todesfälle gegeben. Das teilte das Landratsamt des Ostalbkreises am Montag mit.

22 Todesfälle seit dem Corona-Ausbruch Ende Dezember, dies war die traurige Bilanz in dem Gmünder Pflegeheim. Immer wieder gab es neue Fälle, der Corona-Ausbruch schien sich nicht eindämmen zu lassen, obwohl das Landesgesundheitsamt bis zum vergangenen Freitag keine hochansteckende Mutante des Virus finden konnte, weder die britische, die südafrikanische noch die brasilianische.

Keine weiteren Corona-Todesfälle

Am Montag hatte das Landratsamt des Ostalbkreises eine positive Nachricht: Seit dem Wochenende gab es demnach keine weiteren Todesfälle mehr in dem Heim. Am Samstag und Sonntag hatte das Gesundheitsamt eine weitere PCR-Testreihe angeordnet, bei den Tests unterstützt wurde das Amt vom Deutschen Roten Kreuz. Am Montag stand fest: Seit Beginn des Corona-Ausbruchs wurden 103 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 49 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet. 22 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 14 Beschäftigte befinden sich derzeit noch in Isolation.

Alle bislang nicht Coronavirus-Infizierte werden täglich getestet

Bis auf weiteres, voraussichtlich noch diese Woche, sollen alle nicht Infizierten täglich mit einem Antigen-Test getestet werden. Unterstützt werden die Pflegekräfte in dem Heim dabei unter der Woche von ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten, am kommenden Wochenende werde wieder das DRK zum Einsatz kommen, so das Landratsamt

Testungen und Besuchsverbot

Das Landratsamt sah von Anfang an keine Versäumnisse bei den Hygienevorschriften. Das Heim habe sich eng mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Demnach gab und gibt es strenge Isolierungs- und Hygieneregeln. Nach wie vor gilt ein generelles Besuchsverbot.

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Vorerst keine Coronavirus-Impfungen

Besonders bitter: Wegen des Corona-Ausbruchs hatten die vereinbarten Impfungen im Januar abgesagt werden müssen. Bis ein neuer Termin ins Auge gefasst werden könne, werde es erst einmal dauern, sagte Landrat Joachim Bläse (CDU), weil die Betroffenen eine andere Art von Immunität erlangt hätten. Die nicht erkrankten Bewohner müssen warten, bis der Ausbruch endgültig eingedämmt worden ist. Daran arbeite das Heim auf Hochtouren, so Sprecher Bernhard Rössler.

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