Ulm

Verfahren gegen Schweinezüchter eingestellt

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Das Verfahren gegen einen Schweinezüchter aus dem Alb-Donau-Kreis ist gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen schwerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz einen Strafbefehl beantragt, teilte ein Sprecher mit. Die Tiere in dem Schweinemastbetrieb waren abgemagert, kranke Tiere wurden nicht von den gesunden getrennt. Es soll zudem Fälle von Kannibalismus zwischen den Schweinen gegeben haben. Es waren Tierschützer, die mit mehreren Videos auf die Missstände aufmerksam gemacht hatten. Der Landwirt habe die Tiere nicht mit Absicht gequält, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft, er sei überfordert gewesen. Die Geldstrafe bewege sich im Bereich von über 90 Tagessätzen. Die Verfahren gegen den Sohn und die Ehefrau des Landwirts wurden eingestellt.

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