Bschäftigte aus Kitas und sozialer Arbeit bei der verdi-Kundgebung auf dem Ulmer Münsterplatz mit Plakaten und Transparenten (Foto: SWR, Christine Janke)

Teilnehmende auch aus Heidenheim, Laupheim, Friedrichshafen und Überlingen

Kita-Streik: Rund 500 Beschäftigte bei Verdi-Kundgebung in Ulm

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Vor der dritten Verhandlungsrunde hat die Gewerkschaft verdi zum landesweiten Streik im Sozial- und Erziehungsdienst aufgerufen. Kundgebungen gab es in Stuttgart, Freiburg und Ulm.

Kita-Streik, die vierte: Für Donnerstag hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes erneut zum Streik aufgerufen, diesmal landesweit. Vom Ulmer Weinhof zog ein Demozug, ausgestattet mit Schildern, Ratschen und Plakaten, zum Münsterplatz. Dort fand eine von drei Kundgebungen im Land statt. Maria Winkler, verdi-Bezirksgeschäftsführerin Ulm-Oberschwaben hatte mit etwa 600 Teilnehmenden gerechnet, 500 reisten schlussendlich an - aus Heidenheim, Laupheim, Wangen, Friedrichshafen und aus Überlingen.

Der Demonstrationszug der Ulmer Kita-Beschäftigten führt vom Weinhof in einer langen Schlange über den Marktplatz und die Neue Mitte auf den Münsterplatz. (Foto: SWR)
Demonstrieren in Ulm für mehr Personal und eine bessere Bezahlung. Am Montag startet die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft verdi und den kommunalen Arbeitgebern.

Verdi will Druck machen vor dritter Verhandlungsrunde

Mit dem landesweiten Streik will die Gewerkschaft noch einmal Druck machen vor der dritten Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern. Die Verhandlungen beginnen am kommenden Montag in Potsdam.

"Die Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern wurde auf drei Tage ausgeweitet."

Man versuche, am Verhandlungstisch eine Lösung zu bekommen, so Winkler weiter. Ob es danach zu weiteren Streiks kommt, ist noch unklar, das ließe sich frühestens am Mittwoch sagen - nach der Verhandlungsrunde.

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