STAND

Seit dem Jahreswechsel gibt es in der Region den neuen Verdi-Bezirk Ulm-Oberschwaben. Er vertritt rund 26.000 Gewerkschaftsmitglieder. Die Neustrukturierung war bereits im Herbst beschlossen worden.

Die bisherige Verdi-Bezirke Oberschwaben und Ostwürttemberg-Ulm bilden seit dem 1. Januar einen großen Gewerkschaftsbezirk. Die Dienstleistungsgewerkschaft spricht von einer "Bündelung der Kräfte", um in Tarifauseinandersetzungen schlagkräftiger agieren zu können.

Dauer

Die Geschäftsführerin der fusionierten Gewerkschaftsbezirke Maria Winkler sagte, man könne nun Personal und Geld effektiver einsetzen. In diesem Jahr stünde beispielsweise die große Tarifrunde bei Bund und Kommunen an. Dabei spielen Arbeitszeit und ein Lohnzuwachs eine Rolle.

Für die Mitglieder bleiben die bisherigen Büros in Ulm, Ravensburg und Heidenheim bestehen. Ehrenamtlicher Vorsitzender des neuen ver.di-Bezirks ist der 49-jährige Günter Kessel, der im Landratsamt in Sigmaringen arbeitet.

STAND
AUTOR/IN