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Die Varta AG aus Ellwangen ist bei der Entwicklung von neuen Batterien auch offen für Gespräche mit Autoherstellern. Das sagte Varta-Chef Herbert Schein in einem Interview für den "Tagesspiegel".

Varta ist bislang Weltmarktführer für kleine Hörgeräte- und Kopfhörerbatterien. Das Unternehmen sei jedoch offen für Gespräche mit Autoherstellern, die bislang ihre Batteriezellen ausschließlich von asiatischen Herstellern beziehen, so Schein. Für die nächste Generation der E-Mobilität seien Ladezeit, hohe Leistung, hohe Energie und Langlebigkeit der Batterien ausschlaggebend.

Das Firmenschild von Varta Microbatteries in Ellwangen im Ostalbkreis (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Sina Schuldt/dpa)
Die Varta AG ist offen für Partnerschaften mit Autoherstellern. picture alliance/Sina Schuldt/dpa

Entwicklung größerer Zellenformate wird von Bund und Ländern unterstützt

Hier könne die Technologie, die Varta derzeit entwickle, Vorteile bieten. Für die Entwicklung größerer Zellenformate wird Varta vom Bund sowie von Baden-Württemberg und Bayern mit rund 300 Millionen Euro unterstützt. "Wir wollen die Energiedichte unserer Lithium-Ionen-Zellen in den nächsten Jahren um 50 Prozent steigern", kündigte Vorstandschef Schein an. "Allein in diesem Jahr schaffen wir 30 Prozent, die wir dann im nächsten Jahr in einer neuen Massenproduktion umsetzen wollen."

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