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Ein Bankberater aus Lauingen (Kreis Dillingen) ist am Dienstag wegen Betrugs und Urkundenfälschung in mehr als 40 Fällen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

Das Landgericht Augsburg sah es als erwiesen an, dass der 40-jährige, geständige Mann Kunden um etwa 650.000 Euro gebracht und das Geld für sich selbst verwendet hatte. Der Bankberater hatte zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Augsburg Anfang März die meisten Taten gestanden. Ursprünglich wurde ihm vorgeworfen, in mehr als 100 Fällen Kunden um ihre Einlagen gebracht zu haben.

Geld für Haussanierung verwendet

Sein Motiv: Weil er dringend Geld für eine Haussanierung brauchte, aber keinen Kredit dafür bekommen hat, hat er sich nach Auffassung des Landgerichts Augsburg bei seinen Kunden bedient: Er hat ihnen eine gute Anlage vorgeschlagen, dafür auch das Geld von ihnen bekommen - aber angelegt hat er es angeblich nie, sondern selbst eingesteckt.

Teufelskreis begann

Weil er das Geld ja nach Ablauf der Anlage zurückgeben musste, kam er laut seiner Anwältin in eine Art Teufelskreis: Neues Geld vom nächsten Kunden musste her - damit nichts auffällt. Ist es aber dann doch; aber erst nach mehreren Jahren: Nämlich, als er im Urlaub war. Da hat ein Kunde nach seiner Anlage bei einem anderen Bankberater nachgefragt und - es stellte sich heraus: Eine Anlage hat es nie gegeben.

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