Homeoffice statt Hörsaal: Die Universität Ulm startet in diesem Jahr ein digitales Sommersemester (Foto: Universität Ulm Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Pläne für den Herbst

So will die Universität Ulm wieder zu Präsenzvorlesungen zurückkehren

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Die Universität Ulm will ihre Studierenden ab Herbst zurück in die Hörsäle holen. Doch ganz ohne Einschränkungen wie vor der Corona-Pandemie wird es vorerst nicht gehen.

Die Universität drängt schon lange auf Präsenzveranstaltungen. Ihr Motto: "Zurück in den Hörsaal, zurück auf den Campus!" Die Menschen "gehen in Restaurants und sind in den Urlaub gefahren. Es ist nicht vermittelbar, dass wir nicht auch in Präsenz Lehrveranstaltungen abhalten", sagte Professor Joachim Ankerhold von der Universität Ulm dem SWR.

Universität Ulm will die meisten Veranstaltungen in Präsenz anbieten

Die Universität Ulm will gemäß den Vorgaben des Landes einen Großteil der Veranstaltungen vor Ort stattfinden lassen. Für Vorlesungen mit vielen Studierenden, etwa im Fach Medizin, müsse man sich allerdings Modelle überlegen. Eventuell könnte man die Veranstaltung zwei Mal anbieten.

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Laut aktueller Corona-Verordnung des Landes dürfen Hörsäle und Seminarräume ohne Einschränkungen belegt werden, wenn die 3G-Regel eingehalten wird. Unklar ist laut Ankerhold aber, wie die Impf- und Testnachweise der Studierenden kontrolliert werden sollen. Eine Prüfung vor jeder Veranstaltung sei "unmöglich", so Ankerhold. Aber: "Deutlich über 90 Prozent der Studierenden werden zu Semesterbeginn zwei Mal geimpft sein." Bei denjenigen, die Tests vorlegen, werde man voraussichtlich Stichproben machen.

Ankerhold ist optimistisch, dass es aufgrund der hohen Impfquote zu keinem "neuerlichen Lockdown des universitären Lebens" kommt. Beeinflussen könne man das aber nicht, weil die Universität von den Vorgaben des Landes abhängig sei.

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