Beschicker und Organisatoren ziehen Bilanz der ersten Woche

Ulmer Weihnachtsmarkt bleibt weiterhin geöffnet

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Der Ulmer Weihnachtsmarkt bleibt laut Entscheidung der Stadt geöffnet, solange das vom Land erlaubt ist. Beschicker und Organisatoren zogen am Montag eine erste, positive Bilanz.

Die Entscheidung der Stadt fiel trotz der weiterhin hohen Inzidenzen. Mit der ersten Weihnachtsmarktwoche in Ulm sind die Beschicker laut Mitteilung zufrieden. Die 2G-Plus-Regel habe zwar teilweise zu längeren Wartezeiten am Eingang geführt. Das strenge Kontrollsystem funktioniere aber gut. Nach ein paar Tagen sei das Sicherheitsteam bereits gut eingespielt gewesen.

Die Kontrollen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt laufen laut den Organisatoren inzwischen gut. (Foto: SWR, Timo Staudacher)
Die Kontrollen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt laufen laut den Organisatoren inzwischen gut. Timo Staudacher

"Wir sind angesichts der Umstände zufrieden."

Seit vergangenem Mittwoch müssen Besucher geimpft oder genesen sein und außerdem einen offiziellen Schnelltest vorweisen. Am Mittwoch selbst seien spürbar weniger Besucher gekommen, doch das habe sich wieder eingependelt, so die Bilanz. Am Samstagabend war zeitweise die erlaubte Zahl von 4.500 Menschen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt. Da durfte dann nur jemand rein, wenn jemand anders den Markt verließ, teilte die Stadt mit.

Händler mit viel Lob für die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes

"Aufgeben will gerade keiner", so fasste es Marktleiter Jürgen Eilts zusammen. In einer SWR-Umfrage gab es ein unterschiedliches Fazit der Händler. Lob gab es für die Organisation wie auch die Besucherinnen und Besucher, die viel auf sich nähmen, um den Markt zu besuchen. Kritik gab es beispielsweise an der Testsituation. Ein Händler berichtet von einem deutlichen Rückgang seitdem die 2G-Plus-Regel gilt.

"Das Gefühl war so: Mehr Leute vor dem Markt als im Markt. Die Schlangen waren lang, die Testzentren waren ausgebucht."

Das Feedback der Gäste sei positiv ausgefallen, so auch die Bilanz der Organisatoren. Auch die Polizei meldet bisher keine besonderen Vorkommnisse. Es werde weiter kontrolliert.

Ulm

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SWR