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Das Museum Ulm bekommt Fördergelder vom Bund. Rund eine Million Euro soll in die Modernisierung und Sanierung der Ausstellung "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" fließen. Mit dem Geld soll die archäologische Dauerausstellung neu gestaltet werden. Die Ausstellung "Löwenmensch" soll ins Erdgeschoss des Ehinger Stadels umziehen. Für die Präsentation sollen neue Formate entwickelt werden. Dafür arbeitet das Museum mit einem Medienguide zusammen, sagte Museumsdirektorin Stefanie Dathe. Zudem werden die historischen Gebäudeteile des Museums energetisch und barrierefrei umgebaut. Die Entscheidung des Bundes kommt für Dathe überraschend. Die Museumsdirektorin hatte erst im April damit gerechnet. Vor allem während der Coronakrise sei eine solche Förderung ein Zeichen der Wertschätzung und ein Motivationsschub. Neben dem Bund investiert auch die Stadt Ulm eine Million Euro. Das sei Voraussetzung für die Förderung durch den Bund, so die Museumsdirektorin. Außer dem Ulmer Museum werden auch die Alte Pinakothek in München und eine Präsentation im Residenzschloss Dresden gefördert.

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