Beschluss im Stadtentwicklungs-Ausschuss

Ulm will Bildschirm-Reklame eindämmen

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Werbung auf großen Leuchttafeln oder auf Bildschirmen könnte sich negativ auf das Stadtbild auswirken, fürchtet der Stadtentwicklungsausschuss. Er will diese Werbeform eindämmen.

Die Stadt Ulm will in der Innenstadt sowie im Zentrum des Stadtteils Söflingen die Werbung mit großen Lichttafeln, Bildschirmen oder Projektionen eindämmen. Das hat gestern der Stadtentwicklungsausschuss beschlossen. Diese Werbung nehme zu, es gebe bislang kaum Regeln dafür, heißt es in einer Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss. Es soll gelingen ein Gleichgewicht zu finden zwischen dem Interesse des Handels zu werben und der Aufenthaltsqualität in den historischen Teilen der Stadt.

Immer mehr Werbung mit Bewegtbild

Leuchttafeln, Bildschirme und Projektoren, die teils Videosequenzen und Filme zeigten, nähmen immer mehr zu, hieß es. Gebe es viele solcher Werbeanlagen, drohe die Gefahr, das ein Teil der traditionellen Erscheinung und der Attraktivität in der Ulmer Kernstadt und in Söflingen verloren gehe. Aktuelle Regelungen seien zum Teil mehr als 100 Jahre alt. Eine neue Satzung soll nun Zahl, Größe und Aufstellungsort für diese Form der Werbung festlegen.

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SWR