Hoffnung auf den Herbst

Tourismusbilanz in der Region durch Corona und schlechtes Wetter getrübt

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AUTOR/IN
Walter Notz

In diesem Jahr wollen viele ihren Sommerurlaub in Deutschland verbringen. Das hat sich auch in der Region positiv niedergeschlagen. Aber es gab auch teilweise deutliche Einbußen.

Man könne die Zeit des Lockdown nicht aufholen, auch wenn jetzt die Häuser größtenteils voll seien, erklärte Karin Krings vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in Ulm. Bei stabiler Lage hofft sie auf ein normaleres Geschäft ab dem Herbst.

Bilder vom Camping, Wohnmobil und Münster (Foto: SWR, Walter Notz)
Nach Ulm kommen derzeit viele Touristen aus dem Inland Walter Notz

Positive Zahlen kommen vom Wohnmobil-Stellplatz beim Donaubad in Neu-Ulm, wo die 49 Plätze in den letzten Wochen nahezu täglich komplett belegt waren. Der Wohnmobil-Stellplatz wird laut Geschäftsführer Jochen Weis meist als Anlaufpunkt für eine Nacht genutzt. Doch Jochen Weis sieht hier eine kleine Trendwende: Vermehrt blieben die Gäste auch mehrere Tage, um sich die Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm anzuschauen.

Im Legoland fehlen ausländische Gäste

Im Freizeitpark Legoland bei Günzburg blieben auch in diesem Jahr die ausländischen Besucher weitestgehend aus. Seit Juni ist der Freizeitpark geöffnet. Nun hofft man auf Feriengäste aus Bayern und Baden-Württemberg. Die Saison geht noch bis zum Herbst.

Bilder vom Camping, Wohnmobil und Münster (Foto: SWR, Walter Notz)
Auf dem Heidehof bei Laichingen kommen die Gäste immer kurzfristiger Walter Notz

Der Campingplatz Heidehof bei Laichingen im Alb-Donau-Kreis verspürt bei den Belegungszahlen den anhaltenden Trend im Campingtourismus. Mit 200 Kurzzeit- und 900 Dauercampingplätzen ist er einer der größten Campingsplätze in der Region. Seit Pfingsten sind wieder viele Camper zurück. Geschäftsführerin Irena Staudenmaier zieht eine zumindest aufmunternd positive Zwischenbilanz. Sie hofft bis zum Herbst auf ähnlich gute Zahlen wie im Vorjahr.

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Walter Notz