STAND

Das Kapuzineräffchen im Tiergarten Ulm hat endlich einen Namen. Wie die Stadt mitteilte, haben sich die Besucher für "Amarú" entschieden. Auf Besuche muss der kleine Bengel erstmal aber verzichten.

Am 29. Oktober hatte das Kapuzineräffchen im Tiergarten Ulm seinen ersten Geburtstag. Nach der Auszählung aller abgegebenen Stimmen der Zoobesucher steht nun auch sein Name fest: Der Kleine wird "Amarú" heißen. "Die Wahl war sehr eindeutig, von rund 300 abgegebenen Stimmzetteln waren 144 für Amarú", so Zoopädagogin Isabel Jabs. Amarú bedeutet in der Sprache der Ureinwohner Südamerikas "Herr des Regens".

Aeffchen schaut in die Kamera (Foto: Stadt Ulm)
Das Äffchen im Tiergarten Ulm hat nun einen Namen und heißt Amarú Stadt Ulm

Corona: Auch Tiergarten im Lockdown

Besuche wird das Äffchen wegen der Corona-Regeln erstmal keine bekommen. "Wir sind sehr traurig, dass es wieder zu einer Komplettschließung kommt, trotz des Hygienekonzeptes und der Limitierung der Besucherzahlen", so Tiergartenleisterin Stefanie Kießling. Sie verstehe aber die Notwendigkeit durch die Corona-Fallzahlen, sagt sie.

Versorgung der Tiere sichergestellt

Im Tiergarten habe es bislang keinen bekannten Infektionsfall gegeben. Weil sich alle Besucher an die Regeln gehalten haben ist sie optimistisch, dass der Tiergarten bald wieder öffnen darf. Ab Montag wird es vorerst aber wieder stiller in den Gängen des kleinen Ulmer Zoos in der Friedrichsau. Die Versorgung der rund 2.000 Tiere sei durchgehend sichergestellt, heißt es.

STAND
AUTOR/IN