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In Ulm hat am späten Samstagnachmittag ein vermisster Fünfjähriger für Aufregung gesorgt. Während ein Großaufgebot von Rettungskräften in Söflingen nach dem Kind suchte, fanden Verwandte den Jungen am Eselsberg.

Die Mutter hatte das Kind beim Spaziergang auf dem Klosterhof in Ulm-Söflingen aus den Augen verloren und die Polizei gerufen, die eine große Suchaktion in dem verwinkelten Areal startete. Neben sechs Streifenwagen wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Da auch die Blau durch den Klosterhof fließt, wurden die Ulmer Feuerwehr und die DLRG alarmiert, um mit sieben Tauchern und Strömungsrettern das Gewässer abzusuchen. Eine Rettungshundestaffel war ebenfalls auf dem Weg in den Klosterhof. Notfallseelsorger betreuten Angehörige des Kindes.

Taucher der DLRG suchten in der Blau nach dem vermissten Fünfjährigen.  (Foto: Thomas Heckmann)
Taucher der DLRG suchten in der Blau nach dem vermissten Fünfjährigen. Thomas Heckmann

Verwandte fanden den Jungen am Eselsberg

Während im Klosterhof bei einbrechender Dunkelheit nach dem Kind gesucht wurde, entdeckten Verwandte den Jungen wohlbehalten nahe der Wohnung am Ulmer Eselsberg. Laut Polizei war der Junge alleine zu Fuß nach Hause gelaufen. Weil er dort niemanden fand, wollte er wieder retour nach Söflingen.

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