Gundremmingen

Bundesnetzagentur: Stromversorgung auch nach AKW-Abschaltung gewährleistet

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Strom aus Frankreich und Österreich soll neben Wind- und Sonnenenergie die Stromversorgung nach der Abschaltung des Kernkraftwerks Gundremmingen sicherstellen. Das hat die Bundesnetzagentur auf SWR-Anfrage mitgeteilt. 1.300 Megawatt hatte zuletzt Block C des AKW Gundremmingen ins Stromnetz gespeist. Zum Vergleich: Eine Windkraftanlage bringt ein bis sechs Megawatt. Trotzdem sei die Stromversorgung durch erneuerbare Energien und die Gas- und Kohlekraftwerke gewährleistet, sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Um die Industriestandorte Bayern und Baden-Württemberg aber auch langfristig eigenständig versorgen zu können, müssen Erdkabel verlegt werden, die den Strom aus dem windreichen Norden nach Süddeutschland bringen. Die IHK Schwaben fürchtet indes eine Abhängigkeit von Frankreich, Österreich und Tschechien. Die gesamte Region Bayerisch-Schwaben werde mit der Abschaltung des AKW vom Strom-Exporteur zum Importeur, heißt es.

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