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Der Streit um die Verteilung von Impfstoff im Land geht weiter. Jetzt lenkt offenbar das Sozialministerium in Stuttgart ein. Trotzdem kritisieren Abgeordnete aus dem Ostalbkreis die derzeitige Praxis.

Wenn mehr Impfstoff zur Verfügung steht, soll der nach einem Bevölkerungsschlüssel auf die Landkreise verteilt werden. Dies geht aus einer Antwort von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) auf eine Beschwerde der sechs Bundes- und Landtagsabgeordneten des Ostalbkreises hervor, in der sie unter anderem eine gerechtere Verteilung des Impfstoffes gefordert hatten.

Abgeordnete nicht zufrieden

Mit der Antwort sind die sechs Ostalb-Abgeordneten nur teilweise zufrieden. Lucha habe nicht erklären können, warum in Baden-Württemberg der Impfstoff nicht nach der Einwohnerzahl an die Kreise verteilt wird. So hatte der bevölkerungsreiche Ostalbkreis genauso viel Impfstoff bekommen, wie der deutlich kleinere Nachbarkreis Heidenheim.

Weniger liefern geht nicht

Dem SWR sagte das Sozialministerium, weniger als die 1.170 Impfdosen von Biontech/Pfizer pro Woche könne nicht an die Kreisimpfzentren geliefert werden. Deshalb bekomme derzeit jedes Kreisimpfzentrum gleich viel Impfstoff - die kleinstmögliche Menge.

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