Gewerkschaft ruft zu Warnstreik auf

Landesbeschäftigte ziehen für bessere Bezahlung durch Ulm

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Beschäftigte des Landes Baden-Württemberg streiken am Dienstag in Ulm. Hintergrund sind die aktuellen Tarifverhandlungen, bei denen es immer noch kein neues Angebot gibt.

Bei einem Protestzug durch Ulm machten rund 70 Beschäftigte der Universität, von Hochschulen, Krankenhäusern und Verwaltungen am Dienstagvormittag auf ihre Lohn-Forderungen aufmerksam. Mit zahlreichen Fahnen und Plakaten drückten sie ihre Unzufriedenheit aus. Fünf Prozent mehr sollen es laut Gewerkschaft Verdi sein, mindestens 150 Euro monatlich.

Demonstranten mit Fahnen in Ulm (Foto: SWR, Yannick Lipinski)
Beschäftigte von Landeseinrichtungen forderten in Ulm mehr Gehalt Yannick Lipinski

Nach zwei Tarifrunden haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt, heißt es von Gewerkschaftsseite. Am Dienstagmittag war eine öffentliche Kundgebung auf dem Ulmer Weinhof geplant.

Der Streik dauert den ganzen Tag. Im Verdi-Bezirk Ulm-Oberschwaben sind insgesamt 9.000 Beschäftigte des Landes organisiert.

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