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Beim Textilveredler Lindenfarb in Aalen-Unterkochen verhandeln Geschäftsführung und Betriebsrat erneut über einen Stellenabbau. Das hat laut "Schwäbischer Post" ein Unternehmenssprecher bestätigt. Dass 70 Prozent der zuletzt 230 Beschäftigten ihren Job verlieren, eine Zahl, die in Aalen-Unterkochen kursiert, bezeichnete der Unternehmenssprecher als "nicht korrekt". Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich auf dem Spiel stehen, dazu gibt es bislang keine Aussage. Das Unternehmen Lindenfarb durchläuft seit Mitte Juni das dritte Insolvenzverfahren nach 2016 und 2019. Grund für die erneute Sanierung in Eigenverantwortung sind unter anderem sinkende Aufträge vor allem aus der Automobilindustrie. Vor drei Jahren arbeiteten bei Lindenfarb in Aalen noch 400 Beschäftigte.

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