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Zwischen Ostalb und Oberschwaben drohen strengere Corona-Maßnahmen. Unter anderem in Ulm und Neu-Ulm und den Kreisen Alb-Donau, Heidenheim und Dillingen werden Schwellenwerte überschritten.

In Ulm liegt der Wert laut Landratsamt aktuell bei 115, im Alb-Donau-Kreis bei 116 (Stand 27.3.). Bleibt der Wert an drei Tagen hintereinander über 100, müssen Stadt- und Landkreise die Notbremse ziehen. Dann gelten unter anderem strengere Kontaktbeschränkungen, auch der Einzelhandel müsste wieder komplett schließen.

Für die Stadt Ulm zeigt das Dashboard des Alb-Donau-Kreises wieder einen Wert über 100  (Foto: Landratsamt Alb-Donau-Kreis)
Für die Stadt Ulm zeigt das Dashboard des Alb-Donau-Kreises wieder einen Wert über 100 Landratsamt Alb-Donau-Kreis

Im Kreis Heidenheim ist der Wert am Donnerstag erstmals auf über 100 gestiegen, die Inzidenz liegt bei 125 (Stand 27.3.). Auch hier gilt, dass die Notbremse greift, wenn die Neuinfektionen an drei Tagen in Folge so hoch bleiben.

Hohe Inzidenzwerte auch im Kreis Günzburg

Der Landkreis Günzburg hat die Hundertermarke nach Angaben des Landratsamtes mit einem Inzidenzwert von 107 inzwischen an drei Tagen überschritten. Auch hier drohen strengere Vorschriften. Wenn die Zahl der Neuinfektionen weiterhin so hoch bleibt, gilt die Notbremse und damit die Regelungen von vor dem 8. März, teilte die Behörde auf ihrer Internetseite mit.

In den Kreisen Neu-Ulm und Dillingen steigen die Infektionszahlen ebenfalls, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt hier über 50. Das bedeutet für den Kreis Dillingen, dass Einkaufen ab Montag nur mit vorheriger Terminvergabe möglich ist. Auch wer Museen oder Galerien besuchen will, muss vorher einen Termin ausmachen. Gleiches gilt für den Kreis Neu-Ulm ab Dienstag.

Notbremse im Kreis Donau-Ries

Die höchste Inzidenz in der Region weist aktuell der Landkreis Donau-Ries mit 193 auf. Dort gelten seit Donnerstag bereits strenge Regeln, Schulen und Kindertagesstätten sind geschlossen. Nur die Abschlussklassen dürfen unter Corona-Auflagen weiter in Präsenz unterrichtet werden. Die Kinderbetreuungseinrichtungen wechselten in die Notbetreuung.

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