Gedenken an Kriegsopfer

Bundeswehr in Ulm sammelt Spenden für Kriegsgräberfürsorge

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Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr aus Ulm haben an Allerheiligen auf Friedhöfen, unter anderem in Ulm-Wiblingen, Spendengelder für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Die Sammelaktion geht bis Ende November.

Auf dem Friedhof im Ulmer Stadtteil Wiblingen standen am Montag ein Soldat und eine Soldatin mit Sammelbüchse. Sie hatten sich freiwillig zur Sammelaktion gemeldet. Niemand ließ sie im Regen stehen: Alle Angesprochenen warfen Geld ein. Wie Hagen Messer, der Sprecher des Multinationales Kommando Operative Führung Ulm, dem SWR sagte, sei es den Soldaten in der Garnisionsstadt UIm eine Verpflichtung, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu unterstützen. Das Gedenken an die Opfer der Weltkriege sei der Bundeswehr ein wichtiges Anliegen.

Spendensammlung für die Kriegsgräberfürsorge auf dem Friedhof in UIm-Wiblingen.  (Foto: SWR)
Spendensammlung für die Kriegsgräberfürsorge auf dem Friedhof in UIm-Wiblingen.

Volksbund betreut über 800 Kriegsgräberstätten

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterhält über 800 Kriegsgräberstätten mit 2,8 Millionen Kriegstoten weltweit. Er unterstützt Angehörige auch bei der Suche nach Gefallenen. Eine zentrale Aufgabe sind Begegnungen junger Menschen an den Soldatenfriedhöfen. Rund 20 000 machen jährlich mit.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre und gemeinnützige Organisation, die bereits 1919 gegründet wurde. An der Spitze des Volksbundes steht aktuell Wolfgang Schneiderhan, der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr. Die Organisation mit Hauptsitz in Kassel hat eigenen Angaben zufolge über 80 000 Mitglieder.

Die diesjährige Straßen-Sammelaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge geht bis Ende November.

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