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In Ulm gibt es Verwirrung um 15.000 Corona-Schnelltests. Die Stadt hatte die Tests an Schulen ausgegeben und am Donnerstag davon abgeraten, sie zu nutzen. Jetzt können sie offenbar doch verwendet werden.

Sämtliche Schulen seien am Donnerstag informiert und gewarnt worden, sagte der zuständige Amtsleiter für Schulen, Gerhard Semler. Ein in den Schnelltests enthaltener Stoff könne demnach zu Hautreizungen und Augenverletzungen führen.

Selbsttests enthalten laut einer Ulmer Schule eine giftige Substanz. (Foto: SWR, Verena Hussong)
Die Selbsttests waren zunächst zurückgerufen worden. Verena Hussong

Am Freitagnachmittag kam dann die Kehrtwende. Es lägen nun doch keine belastbaren Hinweise auf Gesundheitsrisiken vor. Die Tests seien weiter zugelassen, deswegen will die Stadt Ulm sie auch weiter einsetzen. Es handelt sich um Schnelltests eines koreanischen Herstellers, die der Stadt vom Land zur Verfügung gestellt wurden.

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Prüfung nach Teststopp in Hamburg

Zuerst hatte Hamburg die Nutzung der Testkits an Schulen am Donnerstag zunächst gestoppt, daraufhin seien diese Tests unter anderem vom Landesgesundheitsamt in Stuttgart auf gesundheitsgefährdende Stoffe untersucht worden. Erste Ergebnisse zeigen jetzt laut Stadt Ulm jedoch, dass von den Schnelltests keine Gesundheitsrisiken für den Menschen ausgehen.

Reagenzflüssigkeit enthält geringe chemische Stoffe

Es sei die Reagenzflüssigkeit untersucht worden, in die das Test-Stäbchen getunkt werde. Darin befinde sich ein Tensid, welches in geringer Konzentration chemische Stoffe beinhalte. In reiner Form hätten diese gefährliche Merkmale, heißt es.

Die Getesteten kommen jedoch nicht mit der Reagenzflüssigkeit in Berührung, wenn sie die Testkits vorschriftsmäßig nutzen. Bei unsachgemäßer Anwendung könne es kurzzeitig zu Augenrötungen oder Hautreizungen kommen.

Schwäbisch Gmünd

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Die Rolle von Schnelltests in der Coronavirus-Pandemie Immer noch wenige positive Schnelltests

Schnelltests nehmen im Südwesten nur langsam Fahrt auf. Das ergibt eine SWR-Datenanalyse. In Baden-Württemberg gehen demnach nur 6,9 Prozent der registrierten Infektionsfälle auf einen positiven Schnelltest zurück, in Rheinland-Pfalz nur 5,2 Prozent.  mehr...

Oberkochen

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